Pfingstrosen schneiden: 4 Ratschläge

Vor allem in katholischen Gegenden wird so mancher Pfingstrosen gedanklich automatisch mit einer Fronleichnam-Prozession in Verbindung bringen. Diese Blume eignet sich nämlich aufgrund ihrer gefüllten Blüten wunderbar für Blumen streuende Kinder.

Dazu kommt noch der angenehme Duft, den Pfingstrosen verbreiten. Erwähnenswert sind die kräftigen Blütenfarben in Rot und Rosa, wobei es auch noch Arten mit weißen Blüten gibt.

Unterscheidung der Art

Was den Schnitt betrifft, muss zunächst einmal die konkrete Art bestimmt werden:

  • Am bekanntesten sind Pfingstrosen als Staude. Dabei handelt es sich um ein ausdauerndes Gewächs, dessen oberirdische Pflanzenteile im Winter absterben.
  • Andere Pfingstrosenarten wachsen als Strauch oder Halbstrauch. Es handelt sich dann um sogenannte buschartige Pfingstrosen.

Zeitpunkt für Pfingstrosenschnitt

Der ideale Zeitpunkt, um eine Pfingstrose zu schneiden, hängt wiederum von der Sorte der Pfingstrose ab.

  • Die Staude braucht ihr Laub in der kalten Jahreszeit noch als Schutz vor Frost. Obwohl es dann bereits braun und kraftlos geworden ist, legt es sich wärmend um die Knospen, die im Boden schlafend den Winter verbringen. Erst im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt zum Schneiden dieser Pfingstrose gekommen.
  • Die buschartige Pfingstrose wird idealerweise im Oktober geschnitten.

Ratschläge zum Schnitt einer Pfingstrose

  • Egal, ob es sich um eine Staude oder um eine buschartige Pfingstrose handelt, der erste Schnitt erfolgt stets nach der Blüte. Die welk gewordenen Blüten sollten unbedingt abgeknipst werden. Die Bildung von Samen kostet die Pflanze enorm viel Kraft, die sie mit dem Entfernen der verblühten Stände spart. Dabei ist ein schonender Vorgang sehr wichtig, damit die Pflanze nicht unnötig beschädigt wird.
  • Staudenpfingstrosen, deren Schnitt im Frühjahr erfolgt, werden komplett von ihrem abgestorbenen Laub befreit.
  • Der Rückschnitt der buschartigen Pfingstrosen im Oktober sollte ziemlich radikal erfolgen, lediglich 5 cm bleiben stehen.
  • Buschartige Pfingstrosen lassen sich mit etwas Geduld auch zu einer Baumpfingstrose kreieren, indem ein hochwachsender Trieb verbleibt und sämtliche Seitensprossen und unteren Triebe entfernt werden. Der Stamm wird immer kräftiger und entwickelt sich mit der Zeit sogar zu einem respektablen Umfang.

Bei den Pfingstrosen handelt es sich eigentlich um sehr pflegeleichte Geschöpfe. Was den Schnitt betrifft, brauchen sie allerdings zweimal im Jahr Aufmerksamkeit und zwar einmal direkt nach der Blüte und das zweite Mal je nach Art im Oktober oder im zeitigen Frühjahr.

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