Wie & wann Hibiskus schneiden? - eine Anleitung

Der Hibiskus, der auch Roseneibisch genannt wird, ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Grund dafür sind die schönen Blüten, die es gefüllt oder einfach gibt. Die Pflanze blüht fast das gesamte Jahr über und kann es bei guter Pflege zu stattlicher Größe bringen. Zwar halten die Blüten nicht lange, aber sie erscheinen so zahlreich, dass fast immer eine oder mehrere geöffnet sind.

Einen Überblick über die vielen möglichen Hibiskus-Hybride kann man sich unter www.hibiscus-rosa-sinensis.de.tl verschaffen. Die Sammlung umfasst unzählige Arten und wird ständig erweitert.

Hibiskus schneidet man, um seinen starken Wuchs einzudämmen, damit er sich gut verzweigt, schön dicht wird und damit seine Blühfreudigkeit erhalten bleibt. Auch werden die Blüten oft größer, wenn die Pflanze regelmäßig etwas gestutzt wird.

Zeitpunkt zum Hibiskus schneiden

Ideal ist, nicht nur einmal zu schneiden. Man schneidet im Frühjahr, im Sommer die Blüten zur Ernte (wer möchte), nach dem Verblühen und wenn die Pflanze total aus der Form geraten ist.

  • Man schneidet den Hibiskus eigentlich nach der Blüte. Da die Pflanzen aber eigentlich ganzjährig blühen, ist das etwas schwierig.
  • Deshalb schneidet man entweder im Frühjahr oder im Herbst, auch wenn dem Schnitt ein paar Blüten zum Opfer fallen.
  • Ein Schnitt im Jahr ist in der Regel ausreichend.
  • Ansonsten kann man stark überstehende Zweige ganzjährig etwas einkürzen.
  • Wenn der Hibiskus im Topf im Sommer auf der Terrasse zu groß geworden ist, macht es Sinn, die Pflanze beim Einstellen einzukürzen. Sie benötigt dann nicht so viel Platz im Winterquartier.
  • Da sich im Winterquartier oft Spinnmilben einfinden, schneiden viele Hibiskusfreunde erst im zeitigen Frühjahr. Um diese Zeit treten die Schädlinge meist auf. Sie werden dann gleich mit beseitigt. So fängt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wie schneiden?

  • Normalerweise reicht ein Auslichten und das Einkürzen der langen Triebe.
  • Wenn es sein muss, kann der Hibiskus radikal zurückgeschnitten werden.
  • Die Pflanze blüht an den Neutrieben, weshalb auch ein starker Rückschnitt ohne Komplikationen durchgeführt werden kann.
  • Je kräftiger man schneidet, um so kräftigere Neutriebe erscheinen.
  • Ohne Rückschnitt verliert der Hibiskus seinen schönen Wuchs. Er wird sparrig, einzelne Äste verholzen und die Blühfreudigkeit lässt nach.
  • Wenn man jährlich schneidet, reicht es, rundum etwa 1/3 einzukürzen.
  • Verholzte Stellen werden ausgeschnitten. Daran erscheinen keine neuen Blüten.
  • Man schneidet immer etwas schräg, nicht gerade. Das ergibt kleinere Wunden.
  • Nach einem kräftigen Schnitt dauert es meist deutlich länger, bis wieder Blüten zu sehen sind, als wenn man regelmäßig nur etwas (bis zu einem Drittel) schneidet.

Unsere Tipps

  1. Nicht nur der Schnitt ist für den Blütenreichtum verantwortlich, sondern auch die Düngung und entsprechende Mengen Gießwasser.
  2. Auch benötigen die Pflanzen viel Licht.
  3. Der Zimmerhibiskus verbringt den Sommer gern im Freien. Man muss ihn allerdings langsam an die Sonne gewöhnen, sonst kann es zu Verbrennungen kommen.

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